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Slieve League and the pebbles am 21.10.2018 beim "Kulturwinter", Mindersbach

Lieder über Krieg, Unabhängigkeit, Liebe und Alkohol

Von  

Das Repertoire des Trios war vielfältig: Klassiker des Irish Folk, Stücke neuerer Bands, fröhlich-beschwingte Werke, nachdenkliche Texte und traurige Melodien – all das vereinten "Slieve League and the pebbles" in einem Konzert.

Besonders spannend waren dabei die Geschichten, die die einzelnen Lieder erzählten. Sänger Jens Todt gab deren Inhalt zumeist vor dem Spielen an, sodass sich die Zuhörer gleich richtig einstimmen konnten.

Als die Band "Feel so near" von Dougie Mac Lean anstimmte, ein Lied über Sehnsucht, darüber, sich gedanklich von den Wellen des Meeres an der schottischen Küste davontragen zu lassen, Schottland einfach zu genießen, schien sich die beschriebene Szene direkt im Raum aufzubauen. Die Musik versetzte einen an den Ort des Geschehens, beflügelte die Fantasie und ging mit ihrem charakteristischen tänzerischen Rhythmus und Tempo direkt unter die Haut, in die Muskeln und ließ beinahe automatisch die Füße im Takt wippen.

 

Drei Themen ziehen sich durch die Songs

In drei Kategorien lassen sich die von "Slieve League and the pebbles" gecoverten Songs inhaltlich einteilen, wie Jens Todt den etwa 70 Zuhörern erzählte: Lieder über den Krieg, damit verbunden Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, Lieder über die Liebe und schöne Frauen sowie Lieder über Alkohol.

So richtig spannend wurden diese Themen aber erst durch die Musik an sich. Die legte ein unglaubliches, oft noch ansteigendes Tempo an den Tag. Die Finger von Flötistin Andrea Bub flogen geradezu über ihr Instrument. Genauso ging es Jens Todt an der Gitarre und Olaf Ehmert an Gitarre und Bassgitarre. Todt wechselte an einigen Stellen noch zu der Bodhran, einer für Folkmusik typischen Rahmentrommel.

Bei vielen Stücken klatschte das Publikum den eingängigen Rhythmus mit, musste sich aber oft auch ranhalten, um bis zum Schluss mit dem Tempo mithalten zu können. Besonders die rein instrumentalen Lieder waren unter diesem Aspekt betrachtet anspruchsvoll und beeindruckend.

Die Musik brachte das Blut der Zuhörer während des Konzertes so langsam richtig in Wallung. Gegen Ende klatschten die Männer und Frauen nicht nur mit, sondern jubelten den Drei ob ihres musikalischen Könnens auch spontan und voller Begeisterung zu.

"Slieve League and the pebbles" beherrschten außerdem eine ruhigere Gangart, nachdenklich, traurig, einen ernsten Inhalt genau richtig unterstreichend. Das bewiesen sie unter anderem bei "Green Fields of France" von Eric Bogle. Das Stück handelt von der Sinnlosigkeit des Krieges und wirkt entsprechend schwer auf die Stimmung. Derartige Inhalte rundeten das Programm stimmig ab, zeigten auch eine düsterere Seite einer eigentlich von Natur aus eher fröhlich wirkenden Musikrichtung.

Erfolgreicher Start der Veranstaltungsreihe

Zu Konzertende wollten die Zuhörer die Folkmusiker eigentlich gar nicht mehr gehen lassen. Das Konzert war kurzweilig, unterhaltsam, beflügelnd und definitiv ein erfolgreicher Start für den "Kultur-Winter" in Mindersbach. Verköstigt wurde das Publikum vom Sängerkranz Mindersbach.

 

www.schwaebische.de/23.04.2012:

 

 

 

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